Mathe lernen

Im Laufe unseres Lebens müssen wir alle Mathe lernen. Das hat seine Gründe. Nicht umsonst ist Mathematik eines der Hauptfächer in den Schulen. Ohne entsprechende mathematische Grundlagen dürften wir es schwer haben, erfolgreich durchs Leben zu kommen. So lernen wir schon in frühen Jahren die Zahlen, elementare Rechenarten, das Einmaleins und die Mengenlehre kennen. Gewissermaßen als Rüstzeug für spätere Aufgaben. Auch geometrische Dinge wie Punkte, Geraden, Kreise, Quadrate oder Dreiecke sind Teil der mathematische Grundausbildung. Ohne ein solches Wissen bekommt man in unserer industriellen Gesellschaft kaum noch einen Stich. Geschweige denn einen vernünftigen Job.

Lernen hat sehr viel mit Motivation zu tun. Bei Mathe sicher noch viel mehr als bei einigen anderen Schulfächern. Insbesondere fällt es Mädchen hierzulande deutlich schwerer als Jungs sich für Mathematik zu begeistern. Das liegt aber nicht daran, dass Jungs grundsätzlich besser Mathe lernen und/oder verstehen würden, sondern an unserer Erziehung und Gesellschaft. Und unserem Schulsystem, das ein Spiegel dieser Gesellschaft ist. Im asiatischen Raum sind Mädchen oftmals sogar die besseren Mathe Schüler. Warum? Weil sie sich nicht verunsichern lassen von ihrem Umfeld, das nicht müde wird ihnen zu erklären, wie schlecht und untalentiert Mädels in Mathe sind.

Und damit wären wir wieder beim Punkt Motivation angelangt. Also, ob Junge oder Mädchen, um wirklich gut und effizient Mathe zu lernen, bedarf es entsprechender Motivation und Spaß an der Sache. Doch leider torpedieren überforderte Elternhäuser und unser antiquiertes Schulsystem genau diesen extrem wichtigen Lernfaktor und machen unsere Schüler allesamt zu lustlosen Pflichterfüllern. Ich würde mir Schulklassen wünschen, die genau solche Themen diskutieren. Mit Lehrern, mit Schülern, mit Eltern. Genau daraus mögen dann neue Ideen entspringen, der Spaß in den Unterricht zurück kehren und das Lernen von Mathematik zum Vergnügen und nicht zur Last werden.

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